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dynamik-der-stroemungskaempfe — Index
- Einleitung — Dieses Kapitel rekonstruiert die innerparteilichen Auseinandersetzungen der AfD von ihrer Gründung 2013 bis in die Gegenwart.
- Formierungsphase und Konflikt um Ausrichtung (2013–2014) — Analytisch lassen sich drei innerparteiliche Strömungen idealtypisch unterscheiden: eine wirtschaftsliberale (z.B. Bernd Lucke), eine nationalkonservative (z.B.
- Essener Parteitag als Zäsur und migrationspolitische Neuausrichtung (2015–2016) — Der innerparteiliche Machtkampf spitzte sich im Sommer 2015 zu. Auf dem Essener Parteitag im Juli 2015 kam es zur entscheidenden Kampfabstimmung um den Parteivorsitz.
- Konflikt um Höcke und Petrys Scheitern (2017–2019) — Im Januar 2017 löste Höcke mit einer Rede vor der Jungen Alternative in Dresden einen schweren innerparteilichen Konflikt aus.
- Dominanz des völkisch-nationalistischen Flügels (2019–2022) — Ende 2019 stand die AfD vor der Frage, wie sie mit den gewachsenen Machtansprüchen des „Flügels” umgehen solle.
- Konsolidierung der Machtverhältnisse und Professionalisierung (2022–2025) — Der Parteitag in Riesa im Juni 2022 dokumentierte das endgültige Scheitern des Meuthen-Lagers.
- Lagerkampf auf Landesebene — In Nordrhein-Westfalen wird einer der letzten Lagerkämpfe innerhalb eines AfD-Landesverbands ausgetragen.
- Fazit: Dynamik der Strömungskämpfe — Der innerparteiliche Strömungskampf der AfD folgt einer konsistenten Dynamik. Aus den jeweiligen Konflikten ging jeweils das radikalere Lager gestärkt hervor.