3.1 KiB
🧠 Second Brain — Demo-Vault „Nebeltal"
Dies ist der öffentliche Demo-Wissensspeicher eines Second-Brain-Systems, das komplett auf n8n läuft. Alle Inhalte sind rein synthetisch: Die Destination Nebeltal, der Tourismusverband, alle Personen, Firmen und Termine sind erfunden.
➜ Live ausprobieren: https://brain-demo.friedemann-schuetz.de (ohne Login — Fragen stellen, Notizen einwerfen, Governance-Entscheidungen treffen)
Wie funktioniert das Ganze? (in einfachen Worten)
Stell dir eine unermüdliche Bibliothekarin vor, die alles liest, was im Arbeitsalltag anfällt — und daraus ein aufgeräumtes, belegtes Nachschlagewerk pflegt:
- Etwas kommt rein. Eine E-Mail, ein Meeting-Mitschnitt, eine Notiz, ein PDF.
- Der „Librarian" liest es und entscheidet: Was davon ist wissenswert? Zu welcher Person, Firma oder welchem Projekt gehört es? Gibt es dazu schon eine Datei, wird sie aktualisiert statt dupliziert.
- Jede Aussage bekommt einen Beleg. Quelle und wörtliches Zitat werden in der Datei mitgespeichert („Provenance") — nichts steht hier ohne Herkunftsnachweis.
- Heikles wird angehalten. Bewerbungen, Gehälter, Zugangsdaten schreibt das System nie automatisch in den Speicher. Sie landen in einer Decision-Inbox, wo ein Mensch entscheidet: freigeben (anonymisiert) oder verwerfen.
- Alles ist versioniert. Nach jedem Lauf macht das System einen git-Commit — genau die Historie, die du hier oben unter „Commits" durchblättern kannst.
- Nachts wird geprüft („Dream"): Widersprechen sich zwei Dateien? Gibt es Duplikate oder fehlende Verknüpfungen? Nur Funde mit wörtlichem Zitat als Beweis bleiben stehen — der Rest wird verworfen. Menschen entscheiden, was übernommen wird.
- Fragen beantwortet das System nur mit Belegen („Ask"): Ein Agent liest die relevanten Dateien wirklich und zitiert sie. Was nicht im Speicher steht, wird ehrlich als unbekannt benannt — keine Halluzinationen.
- Montags kommt ein Wochenbericht („Digest"): was verarbeitet wurde, was sich geändert hat, was auf Entscheidung wartet.
Das Besondere: keine Datenbank, keine Vektor-Magie — nur Markdown-Dateien in einem git-Repository. Alles bleibt ohne das System lesbar, durchsuchbar und mitnehmbar (z. B. in Obsidian). Die gesamte Logik dahinter sind 25 n8n-Workflows — visuell inspizierbar, ohne eine Zeile eigenen Backend-Code.
Was du hier siehst
- Markdown + YAML-Frontmatter (OKF): jedes Konzept eine Datei, mit Typ, Trust-Level, Provenance (Quelle + Zitat) und typisierten Relationen — les- und editierbar ohne das System
- PARA-Ordner:
00_kontext(Personen),02_projekte,04_ressourcen(Firmen/Partner),05_daily(Digests),90_tracker(aggregierte Themen) - Jeder Commit = ein Librarian-Lauf: Die Historie zeigt, wie das System aus Mails, Meeting-Transkripten, Notizen und PDFs Wissen destilliert hat (→ Commits ansehen!)
- Der Stand entspricht dem kuratierten Seed — die Live-Demo wird jede Nacht um 4:00 darauf zurückgesetzt und hierher gespiegelt
Das produktive System läuft identisch — nur mit echten Daten und Zugängen.