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nebeltal-vault/README.md

3.1 KiB

🧠 Second Brain — Demo-Vault „Nebeltal"

Dies ist der öffentliche Demo-Wissensspeicher eines Second-Brain-Systems, das komplett auf n8n läuft. Alle Inhalte sind rein synthetisch: Die Destination Nebeltal, der Tourismusverband, alle Personen, Firmen und Termine sind erfunden.

➜ Live ausprobieren: https://brain-demo.friedemann-schuetz.de (ohne Login — Fragen stellen, Notizen einwerfen, Governance-Entscheidungen treffen)

Wie funktioniert das Ganze? (in einfachen Worten)

Stell dir eine unermüdliche Bibliothekarin vor, die alles liest, was im Arbeitsalltag anfällt — und daraus ein aufgeräumtes, belegtes Nachschlagewerk pflegt:

  1. Etwas kommt rein. Eine E-Mail, ein Meeting-Mitschnitt, eine Notiz, ein PDF.
  2. Der „Librarian" liest es und entscheidet: Was davon ist wissenswert? Zu welcher Person, Firma oder welchem Projekt gehört es? Gibt es dazu schon eine Datei, wird sie aktualisiert statt dupliziert.
  3. Jede Aussage bekommt einen Beleg. Quelle und wörtliches Zitat werden in der Datei mitgespeichert („Provenance") — nichts steht hier ohne Herkunftsnachweis.
  4. Heikles wird angehalten. Bewerbungen, Gehälter, Zugangsdaten schreibt das System nie automatisch in den Speicher. Sie landen in einer Decision-Inbox, wo ein Mensch entscheidet: freigeben (anonymisiert) oder verwerfen.
  5. Alles ist versioniert. Nach jedem Lauf macht das System einen git-Commit — genau die Historie, die du hier oben unter „Commits" durchblättern kannst.
  6. Nachts wird geprüft („Dream"): Widersprechen sich zwei Dateien? Gibt es Duplikate oder fehlende Verknüpfungen? Nur Funde mit wörtlichem Zitat als Beweis bleiben stehen — der Rest wird verworfen. Menschen entscheiden, was übernommen wird.
  7. Fragen beantwortet das System nur mit Belegen („Ask"): Ein Agent liest die relevanten Dateien wirklich und zitiert sie. Was nicht im Speicher steht, wird ehrlich als unbekannt benannt — keine Halluzinationen.
  8. Montags kommt ein Wochenbericht („Digest"): was verarbeitet wurde, was sich geändert hat, was auf Entscheidung wartet.

Das Besondere: keine Datenbank, keine Vektor-Magie — nur Markdown-Dateien in einem git-Repository. Alles bleibt ohne das System lesbar, durchsuchbar und mitnehmbar (z. B. in Obsidian). Die gesamte Logik dahinter sind 25 n8n-Workflows — visuell inspizierbar, ohne eine Zeile eigenen Backend-Code.

Was du hier siehst

  • Markdown + YAML-Frontmatter (OKF): jedes Konzept eine Datei, mit Typ, Trust-Level, Provenance (Quelle + Zitat) und typisierten Relationen — les- und editierbar ohne das System
  • PARA-Ordner: 00_kontext (Personen), 02_projekte, 04_ressourcen (Firmen/Partner), 05_daily (Digests), 90_tracker (aggregierte Themen)
  • Jeder Commit = ein Librarian-Lauf: Die Historie zeigt, wie das System aus Mails, Meeting-Transkripten, Notizen und PDFs Wissen destilliert hat (→ Commits ansehen!)
  • Der Stand entspricht dem kuratierten Seed — die Live-Demo wird jede Nacht um 4:00 darauf zurückgesetzt und hierher gespiegelt

Das produktive System läuft identisch — nur mit echten Daten und Zugängen.